Behemoth oder Das Lange Parlament (Philosophische Bibliothek by Thomas Hobbes,Peter Schröder

By Thomas Hobbes,Peter Schröder

Dem biblischen Seeungeheuer Leviathan, das in Hobbes gleichnamigem
Hauptwerk für die Allmacht des absolutistischen Staates
steht, stellt der Autor in dieser Schrift, die aufgrund eines königlichen
Druckverbots erst posthum erscheinen konnte, das Landungeheuer Behemoth
aus der jüdischen Mythologie gegenüber.
The lengthy Parliament bestand im Gegensatz zum brief Parliament, das
nur 22 Tage, beginnend am thirteen. April 1640, tagte, offi ziell von 1640 bis
1660. Dies ist die Periode, die Hobbes in seinem Behemoth behandelt.
Während der Leviathan systematisch erarbeitet, welche Bedingungen
für einen funktionierenden Staat erfüllt sein müssen, diskutiert der
Behemoth die Gründe für den durch Aufruhr und Bürgerkrieg herbeigeführten
Verfall des englischen Staates. Behemoth or the lengthy Parliament
steht als Chiffre für Anarchie und Aufl ösung staatlicher Gewalt. Titel
und Inhalt der Schrift scheinen das bewusst gewählte Gegenbild zum
konstruktiven Staatsentwurf des Leviathan zu bilden, und in der Tat
sind beide Werke in engem Zusammenhang zu lesen.
Der Behemoth ist in Dialogform verfasst. Hobbes geht es darum, die
Gründe zu verstehen, die zur Aufl ösung des englischen Gemeinwesens
geführt haben, aber er verfolgt auch Fragen nach einer erfolgreichen
politischen Erziehung, die seiner Ansicht nach vom Souverän geleistet
werden muss.
In seinem einleitenden Essay beleuchtet der Herausgeber neben der
verwickelten Editionsgeschichte ausführlich den Gedankengang und
den historischen und philosophischen Hintergrund dieses wichtigen
Hobbes'schen Werks.

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Berührungspunkte zwischen Robert Nozicks Wert- und by Constanze Sieger

By Constanze Sieger

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Philosophie - Epochenübergreifende Abhandlungen, word: 1,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Plotin, sixteen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: In dieser Arbeit werden zwei Philosophen behandelt, wie sie unterschiedlicher kaum sein können: Robert Nozick (1938-2002) und Plotin (um 205-270 n.Chr.). Sie trennt nicht nur die große zeitliche Spanne zwischen Spätantike und Spätmoderne, vielmehr unterscheiden sie sich auch ganz grundsätzlich in ihrem Weltbild und ihrer philosophischen Herangehensweise. Plotin betreibt eine in sich geschlossene Metaphysik in deren Zentrum, unter Berufung auf Platon, die geistige Welt steht und die sinnlich wahrnehmbare Welt eine untergeordnete Rolle spielt. Nozick hingegen ist der empirischen culture verhaftet, argumentiert gegen den Skeptizismus, trifft metaphysische Aussagen unter strenger Berücksichtigung der sinnlich wahrnehmbaren Welt, was once ihn zu einem philosophischen Pluralismus führt und ist in erster Linie für seine Politische Philosophie bekannt. Trotz und gerade wegen dieser Unterschiedlichkeit, beschäftigt sich diese Arbeit mit Ähnlichkeiten zwischen den beiden Autoren. Dabei soll und kann allerdings nicht ihre gesamte Philosophie miteinander in Beziehung gesetzt werden. Vielmehr geht es um die Frage, ob und inwiefern Nozicks Wert- und Sinnbegriff Affinitäten zum plotinischen Einen aufweist. Als Textgrundlage fungieren Plotins Programmschrift VI nine [9] „Über das Gute oder das Eine“ sowie Auszüge aus Nozicks „The tested lifestyles“ und „Philosophical reasons“ .

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Transzendentalphilosophie als System. Die Auseinandersetzung by Albert Mues

By Albert Mues

Im Mittelpunkt der II. Internationalen Fichte-Tagung stand die Frage nach der Weise, wie die Transzendentalphilosophie sich zum process formierte und gegenüber dem Empirismus, Realismus, Logizismus, Skeptizismus und absoluten Idealismus abgrenzte. Kurz gefaßt lautete das Thema: "Die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Entscheidungsjahre der deutschen klassischen Philosophie".
Der vorliegende Band enthält nun sämtliche Vorträge der Tagung, die vom three. bis eight. August 1987 in Deutschlandsberg, Österreich, stattfand. Neben den gehaltenen Vorträgen sind zudem zwei Referate abgedruckt, die nicht vorgetragen werden konnten. Dem Tagungsverlauf entsprechend sind die Beiträge möglichst nach der historischen Folge der behandelten Gegenstände angeordnet.
Zwar konnten zwangsläufig nicht alle Seiten der sehr komplexen Entwicklung von 1794 bis 1814 erörtert werden, Teilausführungen in den Beiträgen und Literaturangaben verweisen den Leser jedoch weiter.
Insgesamt dokumentiert der Band damit die Relevanz der Forschung zu Fichte weltweit und vor allem in Asien sowie das Niveau, auf dem das transzendentale process von Forschern und Philosophen in den verschiedensten Ländern der Welt erörtert wird. Unveränderter Print-On-Demand Nachdruck der Auflage von 1989.

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Meister Eckhart. Die abendländische Tradition der Mystologie by Natalie Raffetzeder

By Natalie Raffetzeder

Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des Mittelalters (ca. 500-1300), word: Befriedigend, Universität Wien (Philosophie), Veranstaltung: SE Philosophie: SE Ethik der Philosophie - Ethik der faith - Gemeinsame Wurzel, unterschiedliche Entwicklung der philosophischen Ethik im Kontext der religiösen Kulturen des Mittelalters SS 2013, Sprache: Deutsch, summary: In der vorliegenden wissenschaftlichen Arbeit wird nicht nur der Dominikanergelehrte und mystisch-philosophische Autor mittelhochdeutscher und mittellateinischer Literatur, nämlich Meister Eckhart und sein Werk beleuchtet, sondern auch die abendländische culture näher betrachtet. Gott ist für Meister Eckhart das Sein. Wie diese Hinwendung zur passiven Erfahrung und diese antiintellektuelle Richtung Eckharts Denken bestimmt und used to be in seinem Johanneskommentar steht, sind Aspekte die hier zur Sprache kommen. Die wesentliche Frage in diesem Kapitel zu Beginn wird lauten: used to be ist Mystik. Welche Typen von Mystik gibt es. Meister Eckhart wird zum gnostischen Typ der Mystik gerechnet. Ein Hinausgehen über den abendländischen Kontext wird allerdings auch gewagt, so wird Meister Eckhart gleich zu Beginn mit Averroes verglichen, weil hier die Ähnlichkeiten überwiegend sind.

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Sartre: A Philosophical Biography by Thomas R. Flynn

By Thomas R. Flynn

Jean-Paul Sartre (1905–1980) used to be probably the most influential thinkers of the 20th century. considered as the daddy of existentialist philosophy, he was once additionally a political critic, moralist, playwright, novelist, and writer of biographies and brief tales. Thomas R. Flynn offers the 1st book-length account of Sartre as a thinker of the imaginary, mapping the highbrow improvement of his rules all through his lifestyles, and development a story that isn't basically philosophical but in addition conscious of the political and literary dimensions of his paintings. Exploring Sartre's existentialism, politics, ethics, and ontology, this e-book illuminates the defining principles of Sartre's oeuvre: the literary and the philosophical, the imaginary and the conceptual, his descriptive phenomenology and his phenomenological idea of intentionality, and his conjunction of ethics and politics with an 'egoless' realization. it's going to attract all who're drawn to Sartre's philosophy and its relation to his life.

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Macht und Politik: Machiavelli als Realpolitiker (German by Andrea Zeller

By Andrea Zeller

Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Neuzeit (ca. 1350-1600), be aware: 1,0, FernUniversität Hagen, Veranstaltung: Philosophische Reflexion von Staat und Politik, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, summary: Niccolò Machiavellis Werk „Il Principe“ (Der Fürst) gilt für viele als „Inbegriff politischer Unmoral“. In der vorliegenden Arbeit soll Machiavellis Verständnis von Macht und Politik herausgearbeitet und mit dem politischen Denken exemplarischer mittelalterlicher und humanistischer Fürstenspiegel verglichen werden. Wesentliche zu beantwortende Fragen betreffen das politische Denken im historischen Kontext, die Darstellung von Macht und Politik bei Machiavelli und in den ausgewählten Fürstenspiegeln, sowie die examine der Unterschiede zwischen Machiavelli und diesen Werken. Abschließend soll untersucht werden, wie der „Principe“ einzuordnen ist und ob es sich bei Machiavelli um einen Realpolitiker handelt.

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China in the German Enlightenment (German and European by Bettina Brandt,Daniel Purdy

By Bettina Brandt,Daniel Purdy

Over the process the eighteenth century, eu intellectuals shifted from admiring China as a utopian position of ask yourself to despising it as a backwards and despotic country. That transformation had little to do with adjustments in China itself, and every thing to do with Enlightenment conceptions of political identification and Europe’s personal burgeoning international power.

China within the German Enlightenment considers where of German philosophy, fairly the paintings of Leibniz, Goethe, Herder, and Hegel, during this improvement. starting with the 1st English translation of Walter Demel’s vintage essay “How the chinese language turned Yellow,” the collection’s essays study the connections among eighteenth-century philosophy, German Orientalism, and the origins of recent race theory.

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Une parole inquiète: Barthes et Foucault au Collège de by Guillaume Bellon

By Guillaume Bellon

Figures majeures du « second théorique » de l. a. pensée française, Roland Barthes et Michel Foucault ont été également de grands professeurs. Au Collège de France, ils ont, chacun à leur manière, affronté les difficultés de l. a. prise de parole et n'ont european de cesse d'esquiver « l'ordre du discours », son « pouvoir » ou son « autorité ». Le présent essai, à partir d'une examine génétique de l. a. fabrique menant de l'archive enseignante (notes manuscrites ou enregistrements sonores) au livre, fait dialoguer cours et œuvre, afin de cerner le propre d'une realization constante et inquiète au discours. Alors que l'édition des cours et séminaires des deux auteurs se poursuit, ce travail se veut une contribution à l'histoire, encore à écrire, de l'évolution et des impasses du magistère enseignant durant ces années.

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Montaignes exemplarische Ethik: Auf dem Weg zur Konzeption by Charlotte Bretschneider

By Charlotte Bretschneider

Bedeuten 107 Versuche nicht zumindest 106 Fehlschläge? Hat hier jemand schlicht aus seinen Fehlern nicht gelernt oder sollte uns sein Beispiel vielmehr etwas lehren?
Michel de Montaigne zelebriert wie niemand sonst das Scheitern, welches die Skepsis der Philosophie der Renaissance auferlegte. Unerschrocken und gutgelaunt wagen seine Essais die Schritte in jene Gassen, in welche uns Nikolaus von Kues zu Beginn der Epoche rief. Voller Tatendrang versucht sich die Vernunft am Chaos der Welt und den Fetzen des Individuums. Doch Montaigne wagt mehr – die epistemischen Zweifel und die verzweifelte Suche nach sich selbst bilden lediglich das Terrain, auf welchem im Angesicht der drohenden Wirklichkeit eine ethische day trip unternommen wird. Dieser folgt Charlotte Bretschneider nach. Sie wählt die Essais als Reiseführer und orientiert sich an Montaigne als Exempel.

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